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Freitag, den 03. Dezember 2010 um 14:05 Uhr

Interviews mit Sudbury Schülern Kanaf

Autor: Monika Wernz

Ich führte die Tage einige Interviews mit Schülern und auch Absoventen. Auf diesem Blog werde ich nur über ein paar wenige Inhalte schreiben. Ich benötige professionelle Übersetzung um die Interviews authentisch veröffentlichen zu können. Dennoch möchte ich hier ein paar  Aussagen in meinen Verständnis wiedergeben.

 

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Negav

Negav mag ihre Schule sehr. Hier kann sie Dinge tun, die sie gerne tut, und  Inhalte lernen, die sie wirklich lernen will.   Hier sind alle Möglichkeiten für sie offen und es geht nicht darum, Themen zu verfolgen, welche Erwachsene als wichtig finden.

Lernen bedeutet für sie, alles was sie zuvor nicht konnte oder wusste, sie es sich aneignet und für ihre Zukunft nutzen kann.  Etwas zu lernen, was für sie selbst nicht von Bedeutung ist, macht wenig Sinn.

Die Größe der Schule empfindet sie als ein Nachteil. Es gibt wenige Möglichkeiten an Freundschaften in ihrem Alter.  Sie ist sehr involviert in Verantwortlichkeiten der Komitees und hilft die Schule mit zu organisieren. Nicht jeder übernimmt diese wichtigen Arbeiten und es ist manchmal sehr hart für sie. Die meiste Arbeit lastet auf ein paar Leuten und sie ist eine unter ihnen.

Eines der besten Dinge an der Schule ist für sie eine Mitarbeiterin. Sie bringt sehr viel Wissen in Kunst und Musik ein und sie liebt es. Die Mitarbeiter emfpindet sie weniger als Lehrer, auch nicht wie ein Vater, mehr wie ein großer Bruder.

Das Wichtigste für Sie im Leben ist, sich frei und erfolgreich zu fühlen, in den Dingen die Ihr wichtig sind und in ihren Fähigkeiten. Sie sagt, wenn man das nicht für sich findet, kann man nicht wirklich glücklich sein.

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Auf meine Frage, ob sie noch irgendetwas der Welt mitteilen möchte: Sudbury Schulen machen Kinder glücklich und ermöglichen ihnen,  herauszufinden wer sie sind und sich selbst zu sein. Negev sieht dies auch bei  Schulabgängern, mit denen Sie noch in Kontakt ist oder wenn Absolventen die Schule besuchen. Das ist es, was ihnen die Schule gegeben hat.

 

 

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Yalli

 „Ich liebe diese Schule, vor allem wegen den Mitarbeitern. Wenn es Probleme gibt,  sind  sie für einen da“  antwortete Yalli auf die Frage, wie es ihr hier gefällt. Außerdem erzählt sie, dass sie am Liebsten mit Tieren zusammen ist und auch mehr Tiere in die Schule bringen möchte. Yally glaubt, dass sie hier viel mehr lernen kann, als an jeder Regelschule.

Die Schulversammlung ist sehr wichtig für die Schule. Sie übernahm auch schon die Rolle der Schulversammlungsleitung. Manchmal kann es auch sehr langweilig sein, aber oft werden wichtige Dinge besprochen.  Auf meine Frage, warum Schüler und Erwachsene die gleichen Rechte haben sollten, meinte sie, dass sie eigentlich keine Ahnung hat, warum dies so ist, sie sieht nur, dass es funktioniert und der Schule hilft.

Gibt es etwas was du zum Schluss der Welt mitteilen möchtest: "Die Schule ist toll, kommt hierher!"

 

 

 

  

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Yuval

Yuval besucht sei 3 Jahren sehr gerne diese Schule. Für ihn gibt es im Moment nichts spezielles, womit er am liebsten seine Zeit  verbringt, es sind viele verschiedene Dinge.  Auf meine Frage bezüglich der Mitarbeiter meinte er „Es ist einfach schön in dieser Schule mit den Mitarbeitern zusammen zu sein “

 

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Nitzan

„Ich fühle mich hier frei, nicht wie in einem Käfig. Das Wichtigste für mich sind Freude zu haben und sich gegenseitig zu helfen, und hey die Welt ist schön!“

 

 

Ich wünsch' mir eine andere Schule

Film-Reportage in Sat 1 - Lebensformen

Filmbeiträge: Monika Manoutschehri
Moderation: Lui Knoll
Redaktion: Hartmut Joisten

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