Speziell die ersten Tage meines Aufenthaltes in Fairhaven stelle ich fest, dass es mir in dieser Phase meiner langen Reise schwerer fällt, wieder neue Kontakte zu knüpfen und Beziehungen von vorne aufzubauen. Ich lerne hier langsam Schüler und Mitarbeiter kennen und es hat eine andere Qualität, als dass ich es in den Schulen zuvor erfahren hatte.
Ich habe das Bedürfnis viel über die unterschiedlichen Sudbury Schulen in Amerika zu lesen und vor allem interessiert mich das Buch „Like Water“, welches Mark MaCaig, Mitarbeiter und Gründer, über die Fairhaven Schule geschrieben hat. (Buchlink)
„Das ist das Schöne an diesem Lernumfeld, du kannst deinen Bedürfnissen nach Kontakt oder nicht Kontakt, nach Wissensdurst oder Ruhe folgen.“ erzählte mir eine Mitarbeiterin, welcher ich mich öffnete. „Jeder ist so in seinem eigenen tun und Leben drin, es macht sich niemand Gedanken darüber, wie und ob du hier als Gast in der Schule Kontakte knüpft und wie du Deine Zeit verbringst. Begegnungen entstehen einfach. “
Ich weiss darum, aber mein Gespräch mit ihr half, mir die Tage immer wieder eine "Kontaktauszeit" zu gönnen. Ich entdecke zudem ein Bücherregal voll mit Büchern und Prospekten, welche es über Sudbury Schulen gibt (Buchlink), Bücher über Summerhill, andere Schulmodelle und viele viele Bücher über Bildung. Überhaupt die ganze Schule ist voll mit Massen an wirklich guten Büchern aller Wissensbereiche. Ich bin beeindruckt.

