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Was ist eine Sudbury-Schule?
“Eine demokratische Schule ist zuallererst ein Ort, an dem Kinder sich nicht bedroht fühlen, sie sich gut aufgehoben und frei fühlen.”

Kelly Sappir, Schülerin, Sudbury School, Jerusalem

Sudbury-Schulen sind demokratische Schulen, die nach dem sogenannten Sudbury-Modell arbeiten. Benannt sind sie nach der Sudbury Valley School, die 1968 in Framingham (Massachusetts) gegründet wurde.

Derzeit gibt es über 40 Sudbury-Schulen weltweit. Schulen und aktive Gründungsgruppen in Deutschland existieren mittlerweile in Leipzig, Berlin, Hamburg, München, Dresden, Nürnberg, Oldenburg, Düsseldorf und Erlangen.

An demokratischen Schulen ist man überzeugt, dass Kinder und Jugendliche am effektivsten lernen, wenn sie über ihr Lernen vollständig selbst bestimmen können. Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen lernen und die Welt, in der sie leben, begreifen und sich in ihr zurechtfinden. Freudebringendes Lernen braucht ein Umfeld, in welchem der Mensch frei von Angst und Druck seinen eigenen Interessen folgen kann, seine eigenen Wege geht, Erfahrungen sammelt, Fehler machen darf und dabei aus ihnen lernt.

Sudbury-Schulen ermöglichen den Schülern, ihre Persönlichkeit, ihre Talente und Begabungen frei zu entfalten und die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen.

-> ausführliches Pädagogisches Konzept der Sudbury Schule München (PDF)

 


Ich wünsch' mir eine andere Schule

Film-Reportage in Sat 1 - Lebensformen

Filmbeiträge: Monika Manoutschehri
Moderation: Lui Knoll
Redaktion: Hartmut Joisten

Alternatives Lernen - Wie es euch gefällt

Aus: SZ, vom 21.September 2008, von Simone Kosog

An Sudbury-Schulen lernen Kinder ohne Klassen und Noten - und Skeptikern zum Trotz auch ohne Chaos.