| Magisterarbeit Demokratische Bildung |
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von Ruth Kittel Dass Bildung bzw. Entwicklung ohne einen für alle gültigen übergeordneten Plan, ohne offenes oder verstecktes Curriculum, ohne Motivation oder Anleitung durch professionelle Erwachsene usw. möglich sein kann, proklamiert das Sudbury Schulkonzept. Kann eine solche Bildungsform überhaupt realistisch sein in Anbetracht der Tatsache, dass Menschen bzw. Umwelt und Kultur immer auf andere einwirken? Kann es also so etwas wie Selbstbestimmung in der Bildung überhaupt geben bzw. wäre eine latent vorhandene Fremdbestimmung ein Problem in einem Umfeld, das auf Selbstmotivation und Selbststeuerung ausgerichtet ist?
In diesem Sinne befasst sich diese Magisterarbeit von Ruth Kittel mit der Idee der demokratischen Bildung, wie sie an Sudbury Valley Schulen praktiziert wird. Dabei geht es zuerst einmal darum, wie sich die so genannte demokratische Bildung nach diesem Konzept selbst versteht. Auf was ist sie aufgebaut? Warum nennt sie sich demokratisch und wie unterscheidet sie sich von traditioneller Erziehung bzw. welche Sicht auf das Lernen spiegelt sie wieder? Auf welchen Grundlagen baut diese Bildungsform auf und welche Möglichkeiten im Bezug auf aktuelle Problematiken unserer Zeit, wie z.B. Chancengleichheit, lebenslangen Lernen und Flexibilität, Leistungsgesellschaft, Konfliktfähigkeit bzw. Umgang mit der eigenen Freiheit könnte sie bieten? Die Magisterarbeit kann auch beim GrinVerlag gedruckt bestellt werden. |
Filmbeiträge: Monika Manoutschehri
Moderation: Lui Knoll
Redaktion: Hartmut Joisten